Januar 2024

Der originale DigComp definiert 21 Digitalkompetenzen und gruppiert sie in fünf Kompetenzfelder (Areas). Zur Definition der 21 Kompetenzen werden Ausdrücke verwendet wie "2.1. Interagieren mithilfe von Digitaltechnik" (2.1. Interacting through digital technologies).

In unserer eigenen Form der Arbeit mit DigComp entschlossen wir uns hingegen, für diese Kompetenz-Beschreibungen Ich-Sätze zu verwenden. Kompetenz Numemr 2.1. heißt bei uns darum: "Ich bin in der Lage, verschiedene digitale Mittel einzusetzen, um mit anderen zu kommunizieren."

Wir glauben, dass solche aktiven Sätze anstelle abstrakter Formulierungen wie im originalen DigComp es allen Beteiligten leichter macht,  damit zu arbeiten. Wir denken dabei nicht nur an unsere planenden Pädagog:innen und Dozent:innen, sondern auch für unsere Lernenden / Kursteilnehmer:innen. Wir meinen, dass solche aktiven und aus der Ich-Perspektive formulierten Sätze gerade Außenstehenden das Verständnis erleichtern.

Herausforderungen damit

Kompetenz-Definition mit Ich-Sätzen zu formulieren erwies sich als sehr aufwendig und zeitintensiv. Man muss sehr gut darauf achten, eine gute Mischung zwischen Allgemeingültigkeit und Verständnlichkeit zu finden.

Wie schwierig das ist, zeigt sich besonders, wenn man das Modell in verschiedene Sprachen übersetzen will.

 

The 5 Areas of DicComp 2.2. and their 21 competences
Das Bild zeigt die fünf Kompetenzfelder (Areas) und 21 Einzelkompetenzen wie im offiziellen DigComp 2.2. definiert. Die Kopmetenz-Beschreibungen bestehen aus abstrakten Formulierungen. Unsere Ich-Sätze, die wir an deren Stelle verwenden, zielen darauf, Außenstehenden alles leichter verständlich und alltagsnäher zu machen.